Ideen für die Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar.
Projektmitarbeiterin Angelika Lucht informierte sich über „Konkrete Geschäftsmodelle für Bauteilbörsen“ am 4. Juni in Bremen. Das war der dritte Workshop der Reihe „Starke“ Bauteilbörsen in Deutschland. Die Initiierung einer Bauteilbörse ist eine der identifizierten Projektideen der Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar. So nahm Projektmitarbeiterin Angelika Lucht die Gelegenheit wahr, um in Bremen aktuelle Informationen zu erhalten und sich mit anderen auszutauschen. Aus Goslar war zudem der Bauamtsleiter der Stadt, Herr Thomas Malnati, dabei. Über den Kontakt zu zwei Ratsmitgliedern, die in anderem Zusammenhang ein Baustofflager für historische Baustoffe in Goslar anregten, gelangte die Einladung von Angelika Lucht zu ihm.
Das vierstündige Programm hatte es in sich. Nach einer kurzen Einführung in die Vielfalt der Bauteilbörsen, die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und ersten praktischen Fallbeispielen ging es an die Arbeit. Zunächst erarbeiteten die 14 Teilnehmenden mögliche Geschäftsmodelle. In einem zweiten Workshopteil wurden mehrere Gruppen gebildet. Diese beschäftigten sich einerseits mit Einnahmequellen, Zielgruppen und Partnern. Andererseits wurde der Fokus auf ein zweites Standbein, bspw. durch Bildung, Beratung, Events, Digitale Plattform o.ä. gelegt. Am Ende wurden die Ergebnisse in einem Elevator-Pitch vorgestellt. Das Plenum gab Rückmeldung und eine erste Einschätzung zu den vorgestellten Ideen.
Wissenswertes rund um Bauteilbörsen
„Das war ein wirklich interessantes und informatives Format“, zieht Angelika Lucht nach der Veranstaltung Resümee. „Ich habe wichtige Erkenntnissen und Anregungen mitgenommen, die für den Aufbau und das Gelingen eines solchen Projektes relevant sind.“
Die Ergebnisse aus dem Workshop fließen nun in die Arbeitsgruppe ein, die sich um den Aufbau der Bauteilbörse im Landkreis Goslar kümmert. Die wichtigste Frage wird die Finanzierungsmöglichkeit sein. Denn, das wurde im Workshop deutlich, allein vom Verkauf der Baustoffe ist ein solches Projekt nicht umsetzbar. Häufig werden weitere Dienstleistungen, wie Beratungen zur Baustoffverwertung o.ä. angeboten.
Insgesamt werden derzeit vier Projekte im Rahmen der Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar verfolgt, die zum Ausbau der Kreislaufwirtschaft und zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger beitragen sollen.
Wenn Sie Interesse haben, sich für die Kreislaufwirtschaft im Landkreis Goslar zu engagieren, dann nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.
